Allergiezentrum

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Allergien vorbeugen, Allergiker richtig füttern

Allergien fallen nicht vom Himmel, sondern haben immer eine Vorgeschichte.

Die erschreckende Zunahme von Allergieerkrankungen beim Hund zeigt ganz deutlich, dass man davon ausgehen muss, dass es sich nicht um fatale Einzelfälle handelt, sondern, dass wir es hier mit einer Zivilisationskrankheit zu tun haben.
Nicht einzelne, vielleicht mit einer erhöhten Allergieneigung bereits geborene Hunde sind betroffen, sondern faktisch jeder Hund kann plötzlich heftige, hartnäckige, allergische Erscheinungen entwickeln.

Wo liegen die Ursachen?
Vergleicht man die Krankengeschichten von allergischen Hunden, so fallen mehrere Übereinstimmungen ins Auge:

  1. Belastung der Hunde mit synthetischen Zusatzstoffen in Futtermitteln wie Antioxidantien, Konservierungs-, Lock-, Geschmacks- und Aromastoffen
  2. Belastung der Hunde mit synthetischen Vitaminen
  3. Belastung der Hunde mit chemischen Präparaten wie chemischen Antiparasitenmitteln etc.
  4. Belastung der Hunde durch minderwertige bzw. toxinbelastete Futterkomponenten

Allergie und Immunsystem

Alle oben aufgeführten möglichen Ursachen haben eins gemeinsam: sie belasten und überfordern das Immunsystem und können dadurch Fehlfunktionen provozieren, die sich in allergischen Erscheinungen äussern.

Allergische Reaktion des Immunsystems

Wird ein gesundes Immunsystem aber überlastet z.B. dadurch, dass es tagtäglich wieder mit schädigenden Substanzen wie synthetischen Zusatzstoffen oder toxinhaltigen minderwertigen Futterkomponenten konfrontiert wird, kann es zu Fehlfunktionen kommen.

Was passiert bei einer Allergie?

Ist das Immunsystem nachhaltig irritiert, beginnt es mit einer unangemessenen Antikörperbildung gegen eigentlich völlig harmlose Antigene, mit denen es im gesunden Zustand ohne Antikörperbildung ganz unkompliziert verfahren konnte.
Diese übermässige Antikörperbildung zieht in ihrer Folge die Krankheitssymptome an der Haut, im Magen-Darm-Trakt etc. nach sich.

Allergien verstärken sich ständig

Hat das Immunsystem erst einmal zu falschen Mitteln gegriffen, so überträgt es diese Fehlreaktion auf immer mehr körperfremde Antigene, so dass sich die Allergie ständig verschlimmert.
Anfängliche Fehlreaktionen gegen die auslösenden Substanzen z.B. synthetische Zusatzstoffe werden dann auch auf vollkommen harmlose Futterkomponenten wie z.B. Weizen, Mais etc. übertragen.
Betroffen sind alle harmlosen Substanzen, die zufällig in dem Umfeld des Hundes vorhanden sind und dadurch mit dem Immunsystem Kontakt haben.

Allergietest

Erst zu diesem Zeitpunkt wird in der Regel ein Allergietest vorgenommen. Da aber nie auf synthetische Zusatzstoffe geprüft wird, bleiben nur die harmlosen Substanzen übrig, auf die das Immunsystem seine Fehlreaktion übertragen hat.
Dadurch kommt es zu den heutzutage inflationär verbreiteten angeblichen Weizen-, Mais- und Fleischallergien, alles Futterkomponenten, die seit Jahrhunderten zum Nahrungsspektrum des Wolfes bzw. des Hundes dazugehören.

Zu kurz gedacht

Dies ist zu kurz gedacht. Hierbei werden die wirklich auslösenden Ursachen übergangen und stattdessen die völlig unbedenklichen Komponenten bekämpft. Aus diesem Grund bringt auch die Vermeidung z.B. von Weizen im Futter bei positivem Allergietest in der Regel-wenn überhaupt- nur kurzfristigen Erfolg. Denn das Immunsystem überträgt seine allergische Reaktion nach einer gewissen Zeit auch auf die neu gefütterten Komponenten.

Wie beugt das Marengo Konzept gegen Allergien vor und hilft Allergikern?

Eine Vermeidung von Allergien und eine nachhaltige Besserung bei bestehender Allergie erreicht man nur durch die Vermeidung der wirklichen Ursachen.
Zur Vorbeugung gegen Allergien oder bei vorhandener Allergieneigung empfehlen wir also:

  1. eine zusatzstofffreie Futtergrundlage
  2. hochwertige, allergenarme, toxinfreie und chemiefreie Futterkomponenten
  3. ein vielfältig zusammengesetztes Futter, um eine möglichst breit angelegte Darmflora zu fördern und bei bestehender Allergie zusätzlich:
  4. eine systematische Allergieberatung, um auch die nicht fütterungsbedingten Ursachen erfolgreich auszuschalten

Tags: Allergie und Immunsystem beim Hund

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Letzte Änderung des Artikels: 2007-05-18 11:30
Verfasser des Artikels: EnRa GmbH & Co. KG
Revision: 1.9

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