Allergiezentrum
Der Marengo Allergieberater - Allergene nach einem systematischen Stufenplan wirkungsvoll eindämmen
Der Marengo Allergieberater
Inhaltsangabe:
Vorwort
Allergietheorie und Allergiebekämpfung
Stufenplan zur Allergiebekämpfung
Stufe I: Allergie & Futter
Hauptfutter für Allergiker
Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtes,Leckerchen
ungewollte Wasser- bzw. Futteraufnahme
Ernährungsplan für allergische Hunde
Stufe II: Allergie & Pflege und Haltung
Antiparasitenmittel am Hund
Antiparasitenmittel im Umfeld des Hundes
Chemische Ohrpflegemittel
Schlaf- und Liegeplätze
Futternäpfe und Trinkgefässe
Halsbänder, Leinen und Geschirre
Wasch- und Reinigungsmittel
Gegüllte und gespritzte Felder
Baden in ungeeigneten Gewässern
Psychosomatische Ursachen
Stufe III: Allergie & Umgang mit Medikamenten
Allergie & massvoller Umgang mit Medikamenten
Checkliste
"Der Marengo Allergieberater"
VorwortDie steigende Zahl an Allergieerkrankungen beim Hund zeigt uns immer deutlicher, dass es sich nicht um fatale Einzelfälle handelt, sondern dass wir es hier mit einer Zivilisationskrankheit zu tun haben. Nicht einige wenige, mit einer erhöhten Allergieneigung bereits geborene Hunde sind betroffen, sondern faktisch jeder Hund kann plötzlich hartnäckige, heftige Allergieerscheinungen entwickeln. Am häufigsten betroffen sind die Problemzonen: Haut und Fell, Magen-Darm und die Ohren.
Wo liegen die Ursachen hierfür? Was kann ich konkret tun, wenn mein Hund betroffen ist?
"Der Marengo Allergieberater" soll Ihnen helfen, diese Fragen zu beantworten. Auf der Grundlage einer ganzheitlichen Betrachtungsweise bieten wir Ihnen konkrete Fütterungs-, Pflege- und Haltungskonzepte, die sich im Bereich der praktischen Allergiebekämpfung bewährt haben.
Neue Erkenntnisse zur Allergietheorie und Allergiebekämpfung
Die seit Jahren angewendeten, allgemein üblichen Allergietherapien liefern in der Regel ein für den Hund und seinen Besitzer sehr unbefriedigendes Ergebnis. Trotz des Dauereinsatzes von häufig belastenden und kostenintensiven Medikamenten bleiben in den meisten Fällen mehr oder weniger heftige Allergiesymptome bestehen, die die Lebensqualität erheblich beinflussen. Das Marengo Konzept bietet auf der Basis neuer Erkenntnisse bezüglich der allergieauslösenden Faktoren und der praktischen Allergenausschaltung endlich die Möglichkeit einer dauerhaft erfolgreichen Allergiebekämpfung.
Wo liegen die Ursachen?
Als hauptsächliche Allergieauslöser und Allergieerhalter beim Hund müssen genannt werden:
- Belastung der Hunde mit synthetischen Zusatzstoffen in Futtermitteln wie Antioxidantien.
- Konservierungs-, Lock-, Geschmacks- und Aromastoffen
- Belastung der Hunde mit synthetischen Vitaminen
- Belastung der Hunde durch minderwertige bzw. toxinbelastete Futtermittel
- Belastung der Hunde mit chemischen Präparaten im Bereich der Pflege, Haltung und medizinischen Versorgung
Belastung und Infektion mit Milben und Mikroorganismen
Die bislang häufig in den Vordergrund gestellten Pseudoallergene wie z.B. Weizen, Mais, Reis, Fleisch etc. müssen eindeutig neu als sekundäre Faktoren eingestuft werden.
Allergie und Immunsystem
Alle oben angeführten möglichen Ursachen haben eines gemeinsam: sie belasten und überfordern das Immunsystem und können dadurch Fehlfunktionen provozieren, die sich in allergischen Erscheinungen äussern.
Allergische Reaktion des Immunsystems
Wird ein gesundes Immunsystem aber überlastet z.B. dadurch, dass es tagtäglich wieder mit schädigenden Substanzen wie synthetischen Zusatzstoffen oder toxinhaltigen, minderwertigen Futterkomponenten konfrontiert wird, kann es zu Fehlfunktionen kommen.
Was passiert bei einer Allergie?
Ist das Immunsystem nachhaltig irritiert, beginnt es mit einer unangemessenen Antikörperbildung gegen eigentlich völlig harmlose Antigene (körperfremde Stoffe), mit denen es im gesunden Zustand ohne Antikörperbildung ganz unkompliziert verfahren konnte. Diese übermässige Antikörperbildung zieht in ihrer Folge die Krankheitssymptome an der Haut, im Magen-Darm-Trakt und/oder an den Ohren nach sich.
Allergien verstärken sich
Hat das Immunsystem erst einmal zu falschen Mitteln gegriffen, so überträgt es diese Fehlreaktion auf immer mehr körperfremde Antigene, so dass sich die Allergie ständig verschlimmert. Anfängliche Fehlreaktionen gegen die auslösenden Substanzen z.B. synthetische Zusatzstoffe werden dann auch auf vollkommen harmlose Futterkomponenten wie Weizen, Mais, Fleisch etc. übertragen. Der Körper reagiert jetzt auf immer mehr harmlose Substanzen, die zufällig im Umfeld des Hundes vorhanden sind.
Allergietest
Erst zu diesem Zeitpunkt wird in der Regel ein Allergietest vorgenommen. Da aber nie auf synthetische Zusatzstoffe geprüft wird, bleiben nur die harmlosen Substanzen übrig, auf die das Immunsystem seine Fehlreaktionen übertragen hat. Aus diesem Grund kommt es zu den heutzutage inflationär verbreiteten angeblichen Weizen-, Mais- und Fleischallergien, alles Futterkomponenten, die seit Jahrhunderten zum Nahrungsspektrum des Wolfes bzw. des Hundes gehören
Zu kurz gedacht
Dies ist zu kurz gedacht. Hierbei werden die wirklich auslösenden Ursachen übergangen und stattdessen die völlig unbedenklichen Komponenten bekämpft. Aus diesem Grund bringt auch die Vermeidung von z.B. Weizen im Futter bei positivem Allergietest in der Regel - wenn überhaupt- nur kurzfristigen Erfolg. Denn das Immunsystem überträgt seine allergische Reaktion nach einer gewissen Zeit auch auf die neu gefütterten Komponenten.
Falls Sie sich noch intensiver mit der "Allergietheorie"" beschäftigen möchten, finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.ich-will-futter.de/beratung/allergieberatung/Referate interessante wissenschaftliche Artikel zu diesem Thema. Oder fordern Sie diese Informationen bei unserer Beratungshotline unter Tel 05457/1679 an.
Vorbeugung und Allergiebekämpfung
Eine Vermeidung von Allergien und eine nachhaltige Besserung bei bestehenden Allergien erreicht man nur durch die Vermeidung der wirklichen Ursachen. Mit dem Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung geben wir Ihnen ein ganz konkret umsetzbares Konzept an die Hand, um Allergien zu vermeiden bzw. bestehende Allergien erfolgreich zu bekämpfen. Grundvoraussetzung hierfür ist die Vermeidung der ursächlichen Allergene (Stoffe, auf die der Körper allergisch reagiert) bzw. die Reduzierung dieser Allergene.
Allergenminimierung mithilfe des Marengo Stufenplans
Voraussetzung für die erfolgreiche Bekämpfung einer Allergie ist eine konsequente und anhaltende Ausschaltung bzw. Reduzierung aller möglichen fütterungsabhängigen und fütterungsunabhängigen Faktoren, die den Hund krank machen könnten. Hierbei sollten Sie den Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung zur Hilfe nehmen, indem Sie Schritt für Schritt mögliche Allergene ausschliessen.
Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung
Stufe I: Allergie & FutterDie konsequente Einhaltung der Stufe I des Marengo Stufenplans ist Grundvoraussetzung, um bestehende Allergien lindern oder erfolgreich bekämpfen zu können. Eine allergenarme und toxinfreie Futtergrundlage stellt dem Immunsystem erst die nötigen Energien zur Verfügung, um mit körperfremden Substanzen angemessen umzugehen.
Welche Anforderung muss das Hauptfutter für Allergiker erfüllen?
Um eine allergenarme und immunsystemfreundliche Futtergrundlage zu bilden, muss das Hauptfutter für Allergiker garantiert frei sein von:
- allen synthetischen Zusatzstoffen wie Konservierungs-, Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen sowie Antioxidantien wie BHT, BHA bzw. Ethoxyquin
- allen synthetischen Vitaminen pflanzlichen Nebenerzeugnissen
- Tiermehl, Hirn und ähnlichem Risikomaterial
- Soja und Sojanebenerzeugnissen etc.
Warum ist das Marengo Fütterungskonzept für Allergiker besonders geeignet?
Im Marengo Hundefutter werden ausschliesslich naturbelassene, hochwertige und vielfältige Futterkomponenten verwendet. Marengo Hundefutter ist garantiert frei von allen synthetischen Zusatzstoffen und synthetischen Vitaminen.
Marengo Hundefutter bietet darüber hinaus zukunftsweisende Gehalte an Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Calcium. So werden immunsystemschwächende Über- bzw. Fehlversorgungen vermieden und die Basis für ein gesundes Immunsystem geschaffen. Damit erfüllt das Marengo Hundefutter alle Kriterien, die für die Auswahl des Hauptfutters für allergische Hunde unabdingbar sind und bildet so die ideale Futtergrundlage zur Vorbeugung von Allergien und zur Allergiebekämpfung.
(Nähere Infos zum Marengo Hundefutter im Internet unter http://www.ich-will-futter.de oder Prospekt anfordern unter Tel 05457/1679)
Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtes und Leckerchen
Achten Sie auch bei der Auswahl der Zwischenmahlzeiten und Leckerchen darauf, dass sie frei sind von:
- allen synthetischen Zusatzstoffen wie Konservierungs-, Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen sowie Antioxidantien wie BHT, BHA bzw. Ethoxiquin
- allen synthetischen Vitaminen
- tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnissen
- Tiermehl bzw. belasteten Schlachtabfällen, Hirn und ähnlichem
- Soja und Sojanebenerzeugnissen
Viele Hundekuchen, Belohnungshappen, Drops aber auch Zugaben vom Tisch wie Leberwurst, Aufschnitt, Gebäck, Süssigkeiten etc. enthalten synthetische Zusatzstoffe, die bei Ihrem Hund selbst in geringsten Mengen allergieauslösend sein können. Bei einer allergischen Neigung ist nicht die Menge sondern der Kontakt mit dem Allergen entscheidend.
Halten Sie sich strikt an den Marengo Ernährungsplan für Allergiker, weil sonst ein Erfolg von vornherein in Frage gestellt wird. Dies erfordert sehr viel Verantwortungsgefühl und Disziplin vom Hundebesitzer. Vermeiden Sie die Zufütterung von Fleisch oder eiweisshaltigen Leckerchen zu Marengo Hundealleinfutter.
Marengo Hundealleinfutter enthält einen auf den Tagesbedarf des Hundes abgestimmten und völlig ausreichenden Fleischanteil bzw. Eiweissträgeranteil. Jede zusätzliche Fleischbeigabe oder Fütterung von eiweisshaltigen Leckerchen wie Schweineohren, Ochsenziemer etc. führt zwangsläufig zu einer Eiweissüberfütterung, die nicht selten in einer Eiweissallergie endet.
Wenn Sie Fleisch oder eiweisshaltige Leckereien zusätzlich zum Hundealleinfutter füttern möchten, gleichen Sie den erhöhten Eiweissgehalt durch Marengo Country aus. Die zusätzliche Fütterung sollte aber nur in Abstimmung mit dem Marengo Ernährungsplan geschehen.
Ungewollte Wasser- bzw. Futteraufnahme
Achten Sie beim Spazierengehen darauf, dass Ihr Hund keinen Unrat am Wegesrand aufnimmt.
Verhindern Sie die Aufnahme von:
- Kadaver
- Kot anderer Tiere oder Menschenkot
- undefinierbaren Abfällen wie z.B. Tempotaschentüchern
- unbekannten Gräsern und Kräutern bzw. gespritztem Getreide
- Wasser aus Pfützen, unbekannten Gewässern, brackigen Teichen, Kanälen etc..
Versuchen Sie mit Erziehungsmassnahmen Ihren Hund dazu zu bewegen, nur dann etwas zu fressen bzw. zu saufen, wenn Sie es ihm erlauben. Dies ist sicherlich nicht immer einfach, aber häufig die einzige Möglichkeit, um hartnäckige Allergieprobleme in den Griff zu bekommen.
Marengo Ernährungsplan für allergische Hunde
Wenn Sie sich entschieden haben die erste Stufe des Marengo Stufenplans zu realisieren, stellt sich in der Regel sofort die Frage, wie füttere ich jetzt konkret meinen Hund und wie muss ich die Futterumstellung vornehmen.
Wir empfehlen die strikte Einhaltung der folgenden Marengo-63-Tage-Diät
Marengo-63-Tage-Diät für allergische Hunde
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten die Marengo 63-Tage Diät durchzuführen:
- Marengo-63-Tage Diät mit Marengo Country + Marengo Wolfshappen
- Marengo-63-Tage Diät mit Marengo Country + selbst gewählte Eiweissträger
Beide Formen können sowohl für erwachsene als auch für Welpen und Junghunde durchgeführt werden, darum finden Sie hier vier Variationen der Marengo 63-Tage-Diät.
Eine ausführliche Anleitung zur Durchführung der Marengo-63 Tage-Diät finden Sie hier Marengo-63-Tage Diät
Stufe II: Allergie & Pflege und Haltung
Neben einer allergenarmen Futtergrundlage haben viele fütterungsunabhängige Faktoren einen direkten belastenden Einfluss auf das Immunsystem des Hundes. Auch diese Art der allergieauslösenden Faktoren müssen Schritt für Schritt aus dem Bereich der Haltung und Pflege entfernt werden, um eine Allergie erfolgreich zu bekämpfen.
Chemische Antifloh-, Antizecken- und Antimilbenmittel für die Anwendung am Hund
Chemische Antiparasitenmittel zum Aufträufeln bzw. Aufsprühen wie Frontline, Tigovon, Expot, Bolfo, auch Flohhalsbänder enthalten belastende Substanzen, die über die Haut in den Blutkreislauf des Hundes gelangen.
Beginnen die Parasiten dann Blut zu saugen, werden sie vergiftet und so abgetötet. Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, ist natürlich auch für den Hund stark immunsystembelastend und hochgradig allergieträchtig.
Auch die chemischen Präparate zum Einnehmen wie Program irritieren das Immunsystem nachhaltig. Diese Präparate wirken ebenfalls über den Blutkreislauf des Hundes. Hierbei löst der Wirkstoff durch eine direkte Genveränderung eine Entwicklungsstörung der Parasiten aus.
Bedenken Sie, dass die Anwendung der chemischen Präparate nicht nur Ihren Hund sondern auch Sie und Ihre Kinder belastet.
Ersetzen Sie alle chemischen Antifloh-Antizecken-Antimilbenmittel durch geeignete natürliche Präparate wie z.B. Marengo Limes-Spray oder andere wirksame natürliche Präparate (Zedan), auch wenn Sie dadurch einen Mehraufwand an Arbeit (das 1-2 mal tägliche Einsprühen des Hundes und ein Auskämmen bzw. Absuchen des Fells etc.) in Kauf nehmen müssen. Vorsicht: auch natürliche Mittel können extrem reizend und allergieauslösend wirken wie z.B. viele Teebaumölpräparate. (Nähere Infos zum Thema "Natürliche Parasitenabwehr" finden Sie unter Natürlicher Zeckenschutz und Natürliche Flohabwehr)
Bei Floh- bzw. Milbenproblemen sollten Sie den Hund zusätzlich zum 1-2 mal täglichen Einsprühen mit Marengo Limes-Spray eine Woche lang alle 2 Tage mit der Marengo Waschlotion baden bzw. duschen. In der 2. + 3.Woche können Sie das Baden bzw. Duschen auf 2 mal pro Woche, in der 4. + 5.Woche auf einmal pro Woche und danach je nach Bedarf reduzieren. Nach dem Bad bzw. der Dusche ist es ratsam, sobald der Hund wieder trocken ist, nochmals ein Einsprühen vorzunehmen.
Grundsätzlich sollte die Häufigkeit des Einsprühens mit Marengo Limes Spray von der Hochgradigkeit des Befalls und dem Infektionsdruck abhängig gemacht werden. Zudem ist es immer sinnvoll, Hunde, bevor sie mit fremden Hunden in Kontakt kommen wie z.B. beim Spazierengehen, in der Hundeschule oder auf dem Hundeplatz mit Marengo Limes-Spray einzusprühen, um eine Flohübertragung von vornherein zu verhindern.
Chemische Antiparasitenmittel im Umfeld des Hundes
Bei den für das Umfeld des Hundes angebotenen chemischen Antiparasitenmitteln zur Reinigung von Liegeplätzen, Teppichen, Zwingeranlagen etc. handelt es sich genau wie bei den chemischen Präparaten, die für die Anwendung direkt am Hund gedacht sind, um hochgradig allergieauslösende Substanzen, die auf jeden Fall von einem zur Allergie neigenden Hund ferngehalten werden sollten. Häufig stammen die verwendeten chemischen Stoffe aus dem Bereich der Insektizide und Pestizide und stellen somit nicht nur für die Gesundheit des Hundes sondern auch für den Besitzer ein Gesundheitsrisiko dar.
Ersetzen Sie die chemischen Antiparasitenmittel für das Umfeld des Hundes durch wirksame natürliche Mittel. Hier steht an allererster Stelle die Verwendung eines Dampfreinigers. Der Dampfreiniger ist eine einfache und absolut sichere Methode, um alle lästigen Parasiten und deren Nachkommen zu vernichten. Selbst die so hartnäckigen Floheier, die in jeder Bodenritze normalerweise monatelang überleben können, werden schon bei einer Temperatur von ca. 45°C zuverlässig und vollkommen ohne Chemie vernichtet. Auch Milben aller Art, Bakterien, Zecken etc. können auf diese Weise sicher unschädlich gemacht werden bei gleichzeitiger Schonung der eigenen Gesundheit.
Die Anwendung des Dampfreinigers sollte grundsätzlich einmal pro Woche erfolgen, um u.a. den Hausstaubmilbenbefall sowie bei vorliegendem Flohproblem die verschiedenen Stadien des Flohs erfolgreich zu bekämpfen. So senken Sie gleichzeitig den Allergendruck für Mensch und Tier. Zusätzlich bildet die zwischenzeitliche Verwendung eines Staubsaugers mit Wasserbad oder Allergenfilter eine ideale Ergänzung. Vorsicht: Normale Trockenstaubsauger mit Beutel oder ohne verteilen in hochgradiger Form Hausstaubmilben, Floheier etc. in der ganzen Wohnung!
Chemische Ohrpflegemittel
Bei den meisten Hunden ist eine regelmässige Ohrpflege grundsätzlich nötig, da immer wieder Sand, Grassamen, Staub etc. in die Ohren gelangen und dort zu Reizungen, Krustenbildung oder Entzündungen führen können. Häufig finden chemische bzw. stark reizende Ohrpflegemittel wie z.B. Wasserstoffperoxid, alkoholische Lösungen, Teebaumöl oder sogar penicillin- bzw. kortisonhaltige Präparate für die routinemässige Pflege Anwendung, die die Ohrschleimhäute empfindlich schädigen können. Bei Hunden, bei denen sich die Allergie ausschliesslich bzw. u.a. an den Ohren manifestiert, wird durch die Anwendung solcher Präparate die Allergie in der Regel verschlimmert.
Ersetzen Sie chemische bzw. reizende Ohrpflegemittel durch wirksame, natürliche Präparate wie z.B. die Marengo Ohrpflegelotion.
Schlaf- und Liegeplätze
Viele der auf dem Markt befindlichen Schlaf- und Liegeplätze sind für allergische Hunde vollkommen ungeeignet, da sie entweder mit Chemikalien behandelt wurden - wie die meisten Baumwollprodukte - und/oder weil sie eine ideale Brutstätte für Milben, Pilze und Bakterien bieten.
Hierunter fallen insbesondere : Nester, Schlaf- und Liegeplätze aus Baumwolle und Bast.
Häufig stellt sich auch das Problem, dass Hunde auf Bastteppiche oder Bastmöbel, die regelrechte Milbenfänger sind, allergisch reagieren. Aus diesem Grund sollte man, falls man sich zu einer Abschaffung nicht durchringen kann, diese Teile in die Dampfreinigung unbedingt mit einbeziehen. Weiterhin sollte man bedenken, dass auch natürliche Einstreu wie Stroh, Sägemehl, Sägespäne etc. ideale Bedingungen für alle Arten von Milben bieten. Darum sollten sie bei Allergikern strikt vermieden werden. Wählen Sie als Liegedecken nur Produkte, die bei 60°C gewaschen werden können. Wir empfehlen hier reine Polyester- bzw. Polyacrylunterlagen wie z.B. Thermodecken. Besonders gut geeignet für Allergiker sind reine Schafwollprodukte, die durch ihren natürlichen Fettgehalt hochgradig allergenabweisend sind und somit eine ideale Liegefläche bieten.
Futternäpfe und Trinkgefässe
Die normalen Futternäpfe aus Metall können unter Umständen, gerade wenn sie nicht sehr hochwertig sind oder Strukturfehler aufweisen, ständig kleine Mengen des Metalls abgeben. Diese können nicht nur allergische Erscheinungen im Bereich des Mauls auslösen, sondern insgesamt zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems führen und eine generelle Allergie auslösen.
Ersetzen Sie Futter- und Trinknäpfe aus Metall durch reine Keramik-, Glas- oder Steingefässe
Halsbänder, Leinen und Geschirre
Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall können sogenannte Kontaktallergien insbesondere an der Haut auslösen, da enthaltene Metallbestandteile wie Nickel, Chrom etc. oder aber auch ein sich schnell entwickelnder Rost allergieträchtig sind. Ähnliches trifft auch auf Zubehör aus Leder zu. Da Leder meist mit Chemikalien gegerbt wird und diese relativ schnell bei Beanspruchung oder Feuchtwerden an die Haut abgegeben werden, sollte man hierauf verzichten.
Ersetzen Sie Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall oder Leder durch allergenarme Nylonprodukte.
Wasch- und Reinigungsmittel
Waschmittel und Weichspüler enthalten neben den oft aggressiven waschaktiven Substanzen in der Regel auch Duftstoffe, die stark allergen sein können. Auch bei den Reinigungsmitteln sind in der Regel sehr aggressive Hauptkomponenten und Duftstoffe zugesetzt, die bei Allergikern vermieden werden sollten.
Verzichten Sie auf aggressive Waschmittel und Weichspüler und ersetzen Sie diese für die Reinigung der Liegedecken, Handtücher etc. des Hundes z.B. durch Neutralseife oder andere milde, parfümfreie Seifen. In punkto Reinigungsmittel verweisen wir wiederum auf den Dampfreiniger, der vollkommen chemiefrei für Sauberkeit sorgt. So kann Ihr Hund bedenkenlos in der ganzen Wohnung auf dem Boden liegen, ohne dass er dadurch Probleme bekommt.
Durchstreifen von frisch gespritzten Feldern oder gegüllten Äckern
Dass auf Felder aufgebrachte Pestizide, Insektizide oder Düngemittel bei allergischen Hunden ungewollte Reaktionen auslösen können, muss sicherlich nicht weiter erklärt werden. Aber auch "natürliche"(?) Düngeformen mit Mist, Gülle oder Klärschlamm enthalten neben Bakterien, Pilzen, Milben etc. häufig auch anorganische Rückstände, die das Immunsystem nachhaltig irritieren können.
Verhindern Sie, dass Ihr Hund auf frisch gespritzte Felder bzw. gegüllte Äcker läuft. Ist dies doch einmal passiert, baden bzw. duschen Sie Ihren Hund anschliessend umgehend z.B. mit der Marengo Waschlotion denn es ist sehr wichtig, dass die Haut wieder gereinigt wird, damit die Gifte nicht auch noch durch das Belecken des Hundes in den Verdauungstrakt gelangen.
Baden in ungeigneten Gewässern
Das Baden in oder Durchstreifen von Kanälen, Flüssen, brackigen Teichen, stehenden Gewässern, Gräben etc. birgt immer die Gefahr von Belastungen mit Bakterien, chemischen Rückständen oder anderen krankmachenden Faktoren in sich. Darum sollte der allergische Hund - wenn überhaupt - nur in wirklich "sauberen" Gewässern schwimmen.
Verhindern Sie, dass Ihr Hund in ungeeignete Gewässer springt oder darin badet. Ist dies doch einmal passiert, baden bzw. duschen Sie Ihren Hund anschliessend umgehend z.B. mit der Marengo Waschlotion, denn es ist sehr wichtig, dass die Haut wieder gereinigt wird, damit die Gifte nicht auch noch durch das Belecken des Hundes in den Verdauungstrakt gelangen.
Psychosomatische Ursachen
In seltenen Fällen kann eine Allergie auch psychosomatisch verursacht sein. Sollten Sie bei Ihrem Hund einen Verdacht in dieser Richtung haben, sprechen Sie mit einem Hundefachmann oder einem Verhaltenstherapeuten für Hunde.
Stufe III: Allergie & massvoller Umgang mit Medikamenten
Neben der Allergenminimierung in Bezug auf die Fütterung und die fütterungsunabhängigen Faktoren der Pflege und Haltung des Hundes spielt als dritter Part die medizinische Versorgung eine Rolle.
Allergiker bedürfen einer besonderen Sorgfalt bei einer medizinischen Behandlung. Beachten Sie Folgendes bei der medizinischen Versorgung Ihres allergischen Hundes:
Teilen Sie Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker vor jeder Behandlung mit, dass Ihr Hund Allergiker ist, auch wenn durch Ihre Massnahmen bzw. durchgeführten Therapien die Allergiesymptome bereits verschwunden sind, da Ihr Hund seine allergische Neigung ein Leben lang behält.
Beobachten Sie Ihren Hund nach erfolgten Therapien. Nur so können Sie Medikamenten - und Impfunverträglichkeiten feststellen. Sollte es innerhalb von 2-3 Wochen nach einer Behandlung zu einem Allergieschub kommen, könnten Medikamenten- oder Impfunverträglichkeiten vorliegen. Teilen Sie dies Ihrem Tierarzt gegebenenfalls mit.
Tags: Allergieberater
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Letzte Änderung des Artikels: 2007-05-18 11:31
Verfasser des Artikels: EnRa GmbH & Co. KG
Revision: 1.10
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