Der Hundefutter-Berater - Hundefutter im Überblick – Der Hundefutterberater

Hundefutter im Überblick

Hundefutter im Überblick - Zutatenliste / Inhaltsstoffe / Futtermittelanalyse

Die Deklaration, also die Zusammensetzung des Hundefutters in der Zutatenliste, ist noch immer die einzige Information für Hundehalter, um Futtersorten beurteilen zu können. Doch Tiernahrung muss leider noch immer nicht exakt ausgewiesen werden, so dass der "normale" Hundebesitzer tatsächlich kaum gesunde und ungesunde Inhaltsstoffe herauslesen kann.

Es ist nicht einfach seinen Hund gesund zu ernähren, wenn die Hersteller von Hundefutter nur sehr bedingt die Zusammensetzung des Futters und die Anteile der Rohproteine, Rohfette, Rohfaseranteil und Rohasche aufzeigen. Sogar Wasser- bzw. Feuchtigkeitsanteile müssen erst angezeigt werden, wenn sie mehr als 10% betragen.

Alle Angaben aus Prospekten, Internetangeboten oder etwa mündlichen Aussagen sind freiwillig und unterliegen keinerlei Kontrolle. In jedem Prospekt, auf jeder Webseite steht der Zusatz, dass die Angaben Druckfehler beinhalten können - und somit die Hersteller wegen eventueller "Schreibfehler", Verwechslungen oder Fehlinformationen nicht belangt werden können.

Das muss sich verbessern - und mit Ihrer Hilfe wollen wir versuchen, diese Haltung der Futter-Hersteller im Sinne unserer Tiere zu verändern!


Hundefutter im Überblick - Expertenmeinung

Veterinärin und Ernährungskritikerin Jutta Ziegler hat schon im Jahre 2011 versucht, die Hundebesitzer und vor allem die Hersteller von Hundefutter zum Umdenken zu bringen. Doch leider hat sich bisher noch nichts getan. Hier ihre Aussage (in einem Interview für "Die Welt", 17.06.2011):


Im Grunde genommen weiß jeder, dass für die Herstellung von Hundenahrung vor allem Abfälle aus der Lebensmittelproduktion verwertet werden, und zwar Schlachtabfälle der Kategorie 3, was zunächst nicht schlecht sein muss.

Ziegler beobachtet vor allem die Diät- und Trockenfutter der großen Hersteller mit Misstrauen: "Macht man sich die Mühe, den Inhalt zu entschlüsseln, sieht man, dass oft kein Fleisch drin ist. Trotzdem wird es als hochwertiges Diätfutter verkauft."

"Steht Fleischmehl drauf, sind wenigstens Fleischabfälle drin. Steht Geflügelmehl drauf, sind gemahlene Krallen, Borsten, Schnäbel und Federn drin". Um diesen Geschmack zu überdecken, werden dem Futter vor allem künstliche Geschmacksstoffe zugesetzt. "Die Tiere sind nicht dumm. Ohne Geschmackskorrekturen würden sie diesen Müll niemals anrühren."

Leider müssen die Hersteller von Tierfutter die verwendeten Aromen und Geschmacksverstärker nicht deklarieren. Diese Zusatzliste wäre wahrscheinlich zu lang ....

Danke an sxc.hu - Bild 374496_9184

Futteranalyse

Allein die auf dem Futtersack geschriebenen Deklaration der Zusammensetzung und des Gehaltes an Inhaltsstoffen ist Pflicht und damit auch verbindlich.

Leider sind die Analyse-Angaben noch immer keine Pflicht. Doch wenn sie gemacht werden, dann sind sie verbindlich.

Was ist der Unterschied?
Die Zusammensetzung = das "Rezept" des Futters,
Die Analyse = Menge der Mineral-, Nährstoffe, Vitamine etc.

Was kaum jemand weiß:

  • Alle Inhaltsstoffe, die in der Zusammensetzung gelistet sind, werden dem Futter künstlich hinzugefügt.
  • Alle in der Analyse stehenden Vitamine, Mineralien etc. sind in den Ausgangsstoffen bereits enthalten gewesen.
  • Enthaltene Konservierungsstoffe, Antibiotika, Pestizide und ähnliches werden gar nicht gelistet.