Der Hundefutter-Berater - Die Kohlenhydrate – Der Hundefutterberater

Kohlenhydrate


Bitte nur wenige Kohlenhydrate

Die Nahrung Ihres Hundes sollte aus möglichst wenig Kohlenhydraten bestehen, da sie (obwohl häufig als tolle Energiequelle betitelt) mit ihren hohen Anteilen an Einfachzuckern sehr schlechte Eigenschaften mitbringen.

Einfachzucker (die "schlechten" Zucker)
Weizen, Reis, Mais, Nudeln - der Blutzuckerspiegel steigt zwar sehr schnell an, fällt aber ebenso schnell ab. Diabetes, Übergewicht und Allergien gefährden Ihren Hund.

Mehrfachzucker (die "guten" Zucker)
Kartoffeln, Karotten, Brokkoli, Kohlrabi, Feldsalat, Gurke, Kürbis, Apfel und einiges Obst und Gemüse dazu - liefern nachhaltig Energie - und wertvolle Vitamine und Mineralstoffe dazu.


Verdauliche und unverdauliche Kohlenhydrate

Grundsätzlich unterscheidet man Kohlenhydrate auf diese Weise. Dabei kennen Sie die verdaulichen Kohlenhydrate auch meist als Stärke - dem Energieträger - und die unverdaulichen als Ballaststoffe (in der Tierfutter-Analyse unter "Rohfaser"), die überhaupt keine Energie liefern.

Zu den Kohlenhydraten gehören:

  • Zucker (enthalten in Obst und Honig)
  • Lactose (enthalten in Milch und Milchprodukten)
  • Stärken (enthalten in Weizen, Hafer, Gerste, Reis, Mais, Kartoffeln, Erbsen, Möhren uvm.) - Die verdaulichen Kohlenhydrate
  • Rohfaser (enthalten in Hafer-, Weizenkleie, Rübenschnitzel, Apfel- und Tomaten-Trester, Reiskleie, Zitrustrester sowie Zellulose) - Die unverdaulichen Kohlenhydrate

Kohlenhydrate bestehen grundsätzlich nur aus pflanzlichen Teilen, ein Zuviel davon schädigt die Gesundheit Ihres Vierbeiners. So enthalten fast alle Sorten von Trockenfutter an die 50 Prozent Kohlenhydrate - die meisten aus den schlechten Einfachzuckern. Sie liefern auf billigem Wege Kalorien, die leider vom Organismus Ihres Hundes recht schnell in reines Körperfett umgewandelt und nicht gut verdaut werden können, daher sollten sie vor dem Verabreichen zerkleinert, eventuell gemahlen, gekocht oder gebacken werden.


Seitdem das Futter zu viel Kohlenhydrate enthält, bekommen immer mehr Hunde Übergewicht, Diabetes, Allergien und andere chronische Krankheiten. Getreide-Allergien - und unter diesen zum Beispiel die Weizen-Allergie - gehören zu den häufigsten Futterallergien beim Hund. Die Hersteller von Hundefutter interessiert dies nicht. Für sie ist die billige Herstellung wichtiger als alles andere.


Symptome einer Getreideallergie

  • häufiger Juckreiz
  • Verdauungsprobleme (Durchfall, Erbrechen)
  • Ohrenentzündungen

Leider noch vieles mehr ... - gerade die Symptome allergischer Erkrankungen sind recht unspezifisch. Ob tatsächlich das Futter, das Getreide der Auslöser ist, müssen Sie unbedingt vom Tierarzt klären lassen!

Doch auch ein Kohlenhydratmangel kann vorkommen. Dies passiert vor allem, wenn ein Hundehalter seinen Vierbeiner (ohne sich gründlich zu informieren) nur noch mit reinem Fleisch füttert.


Schauen Sie, dass Sie das für Ihren Hund geeignete Futter finden, damit er nicht zu viele Nährstoffe zu sich nimmt. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten. Er kennt Ihren Hund, die Eigenarten seiner Rasse, sein Alter, seine Krankheiten - und wird Ihnen die richtige Futter-Zusammenstellung nennen können.


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