Der Hundefutter-Berater - Selbst Gekochtes für Ihren Hund - Der Hundefutterberater

Selbst gekocht ...


Selbstgekochtes Frischfutter

Hier sind natürlich die Möglichkeiten der Zubereitung nahezu unbegrenzt. Sie können viele verschiedene Futtermittel miteinander kombinieren - doch immer mit Blick auf die richtige Zubereitung (z.B. nur gekochte Kartoffeln) sowie auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis der Nährstoffe.

Daher sollten Sie Ihr selbstgemachtes Hundefutter immer mal wieder von Ihrem Tierarzt überprüfen lassen.

Vorteile von selbst gekochtem Futter

  • Ihr Hund erhält jederzeit frisches Futter.
  • Sie ganz allein bestimmen, wie hoch die Qualität des Futters wird, da Sie ganz allein die Herkunft der Bestandteile auswählen.
  • Gerade bei nicht ganz gesunden Tieren können Sie das Futter bedarfsgerecht zusammen stellen (z.B. bei Futtermittelallergie, Nierenproblemen und mehr). Dies sollte natürlich nur in Absprache mit Ihrem Tierarzt erfolgen, um falsche Ernährung zu verhindern.

Nachteile von selbst gekochtem Futter

  • Sie haben einen wesentlich höheren Zeitaufwand, um das Futter für Ihren Vierbeiner herzustellen.
  • Sie sollten immer wieder die Zusammenstellung des Hundefutters hinterfragen (und mit Ihrem Tierarzt besprechen), um die Gefahr eines Ungleichgewichts von Nährstoffen (also Mangel oder Überschuss) zu verhindern.
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Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weitere Fotos und Videos Ihrer Lieblinge zur Verfügung stellen würden ... - DANKE !!


Dieses Video habe ich bei YouTube gefunden. Es zeigt recht eindrucksvoll, wie man mit Selbst-Gekochtem dem Hund wirklich alle Nährstoffe geben kann.
Bitte beachten Sie den ersten Satz dieses Diplom-Ernährungsberaters: Zunächst muss von Ihrem Tierarzt festgestellt werden, wie das Futter am besten für Ihren eigenen Hund zusammen gestellt werden soll. Schließlich ist jeder Hund anders ...


Das Copyright liegt bei Artie-TierTV (s. YouTube) und dessen Produktionsfirma.


Essensreste als Hundefutter

Was Ihnen gut schmeckt und Ihnen gut tut - das ist noch lange nichts für Ihren Hund.

Essensreste von Ihrem Tisch oder Nahrungsmittelreste sollten Sie nicht an Ihren Hund verfüttern. Zu viel Salz oder sogar giftige Bestandteile können seiner Gesundheit enorm schaden. Zumindest auf längere Sicht.

  • Gesalzene Speisen führen zum Beispiel zu Bluthochdruck oder auch zu Nierenschäden.
  • Bei Nüssen ganz extrem auf die Menge achten. Sie haben einen sehr hohen Phosphorgehalt, was schnell zu Störungen des Knochenstoffwechsels oder zu Blasensteinen führen kann. Bei Walnüssen bitte die dünne Zwischenschale unbedingt entfernen - giftig !!
  • Zwiebeln (die wir ja in fast jedem Essen haben) zerstören die roten Blutkörperchen. Der Hund bekommt schließlich Blutarmut (Anämie).
  • Bohnen, Erbsen und ähnliches führen beim Hund häufig zu schmerzhaften Bauchkrämpfen
  • Süssigkeiten sollten Sie Ihrem Hund überhaupt nicht geben. Zuviel Zucker bedeutet zuviel schnelle Energie. Der Hund wird nicht nur übergewichtig, sondern kann an ähnlichen Wohlstandskrankheiten leiden wie wir Menschen (Diabetes, Herzverfettung, u.v.m.)
  • In Schokolade ist ein übles Gift vorhanden (Theobromin), dass der Hund nicht abbauen kann. Wenn Sie ihm also jeden Tag nur ein Stückchen geben, dann vergiften Sie ihn täglich ein bisschen mehr ... - Folge: Krampfanfälle bis zum qualvollen Tod.

Es ist also nicht nur reine Schikane, wenn uns immer wieder erklärt wird, dass der Hund nichts vom Tisch bekommen soll. Natürlich können Sie etwas Reis oder Nudeln, die nicht gesalzen (oder gut abgewaschen wurden) zu seinem Hundefutter hinzufügen. Doch sollte alles im Rahmen bleiben ...

Wussten Sie eigentlich, dass ...

... sich der Nährstoffbedarf von Hunden und Menschen enorm unterscheidet: Ein 60kg schwerer Hund braucht vier Mal so viel Kalzium wie sein gleich schwerer Menschenfreund.


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