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Seniorenfutter


Wann ist unser Hund überhaupt ein Senior?

Der Grundsatz heißt, dass der Hund dann zu den Senioren zählt, wenn er "das letzte Drittel des üblichen Alters seiner Hunderasse" erreicht hat. Dies kann bei Doggen schon mit fünf, sechs Jahren anfangen, beim Pudel eventuell erst mit 12. Beiden gleich ist allerdings, dass die Sehkraft nachlässt, die Knochen langsam weh tun, erste Organschädigungen auftreten. Und doch können Sie noch einige Jahre mit Ihrem Hundefreund verbringen, wenn Sie auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt und vor allem regelmäßige Bewegung achten.


Seniorenfutter

Ihr Hund wird älter, läuft nicht mehr ganz so sportlich, frisst nicht mehr so viel ... - das bedeutet, es wird Zeit die Ernährung bedarfsgerecht umzustellen. Im Handel gibt es viele Sorten Seniorenfutter, teilweise auch sogenannte "Light"-Produkte, um gegen das Übergewicht des Tieres anzukämpfen.

Geben Sie das Futter nicht in einer einzigen Portion, sondern in mehrere kleine Mahlzeiten aufgeteilt. Und bitte, geben Sie dem Senior keine Knochen - spezielle Leckerli für Senioren sind da besser.

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Falls Ihr Senior hin und wieder mal eine Mahlzeit ausfallen lässt, dann ist das nicht weiter bedenklich. Doch wenn er längere Zeit keine Lust zu fressen hat, dann müssen Sie unbedingt mit ihm zum Tierarzt und es abklären lassen. Nur er kann mit Sicherheit feststellen, ob Ihr Hund den Futterbedarf seinem geringen Stoffwechsel anpasst, oder ob er krank ist. Dann müssen Sie spezielle Diätfuttermittel geben, die Ihr Tierarzt verschreiben wird.

Der Gehalt an Fett muss bei gutem Seniorenfutter reduziert, dafür aber gut verwertbare und leicht verdauliche Inhaltsstoffe vorhanden sein. Auf keinem Fall sollten Sie Übergewicht "durchgehen" lassen. Ihr Hund ist alt - muss aber nicht automatisch dadurch auch dick werden. Nicht nur der Bewegungsapparat leidet, auch das Herz und andere Organe sind stark gefährdet.


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Regelmäßige Kontrolle der Mundhöhle Ihres älteren Hundes ist nun besonders wichtig, da gerade Parodontose, Zahnfleischentzündungen, Zahnstein im Alter gehäuft vorkommen und ebenfalls das Fressen verhindern. Es bildet sich schnell ein Abszeß in der Mundhöhle - und eine größere Operation würde fällig werden. Nicht besonders gut für Senioren.

Das weichere Nassfutter wird für die Senioren leichter zu fressen sein, daher sollten Sie mit dem Tierarzt absprechen, ob Sie das Futter dahin gehend umstellen sollten. Da viele ältere Hunde (wie die Menschen auch) häufig zu wenig trinken, könnte dies durch den hohen Feuchtigkeitsanteil ausgeglichen werden.


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