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Tierkunde 

Die Geschichte des Hundes - ein Überblick

Der Hund wird meist als das erste Haustier des Menschen bezeichnet. Im Gegensatz zum Nutzvieh hatte der Hund als Teil der Familie, des Clans, nicht nur Aufgaben, sondern wurde meist freundschaftlich aufgenommen.


Wie fing es wohl an?

Nun, der allererste "Hund" war wohl ein Wolf, der kein Rudel hatte. Er hielt sich immer in der Nähe der Menschen auf, warnte sie vor Fremden, half ihnen bei der Jagd. Die Menschen gaben ihm dafür etwas von der Beute. ... So könnte es sich zugetragen haben - vor ca. 16.000 Jahren, irgendwo im heutigen Zentral-China.

Warum dort? - Ja, es gibt genetische Nachweise, dass alle Hunde - alle heutigen Hunde - tatsächlich von insgesamt 2000 Wölfinnen aus diesem Gebiet stammt. Von China aus verbreitete sich die Nachfahren dieser zahmeren Wölfe als Hund nach Europa und später nach Amerika.


Die Anfänge einer Freundschaft

Es war eine für beide Seiten nützliche Freundschaft: Der Hund fand bei den Menschen in den Höhlen Schutz vor der Witterung, der Hund passte auf "seine" Menschen auf, meldete Feinde oder andere gefährliche Situationen, Hund und Mensch zusammen verteidigten ihren Lebensraum, zogen dann sogar zusammen auf die Jagd, der Hund erhielt einen Teil der Beute als Belohnung - und durfte sich wiederum am Feuer wärmen - sogar mit dem Menschen zusammen.

Irgendwann haben die ersten Menschen auch Wolfs- / Hundswelpen aufgezogen und handzahm gemacht. Sie lernten schnell voneinander - und miteinander. Der Haushund und eine tolle Freundschaft zwischen Mensch und Hund entstand.

Hunde im Wandel der Zeit

Im alten Ägypten waren Hunde - wie die Katzen auch - heilig und wurden wie Götter behandelt. Eigene Dienerschaft, teurer Schmuck - und nur das beste Essen ... - nur der Pharao selbst durfte reinrassige Hunde besitzen - und schließlich mit ihm zusammen beerdigt.

Im Mittleren Osten, Europa und Nordamerika konnte man anhand von Höhlenmalereien, Grabbeigaben und Schriftrollen beweisen, dass die Hunde hauptsächlich Jagdbegleiter und Beschützer waren. Sie bewachten häufig den Eingang von Gräbern.

Heutzutage werden Hunde vor allem in Europa und in den USA verwöhnt, während sie im Rest der Welt häufig nur als Schutz- und Wachhund genutzt werden oder verwahrlost auf der Straße leben. Die für uns Hundehalter wohl schlimmste Vorstellung ist die, dass Hunde noch in einigen Ländern gegessen werden - nachdem sie unter Höllenqualen zum Tode gefoltert wurden.


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Die Züchtung

Zunächst züchteten Menschen Hunde mit bestimmten Eigenschaften, um deren Spezialität besonders zu fördern. Apportierhunde bringen dem Jäger das erlegte Wild, Terrier jagen Füchse oder Dachse direkt aus ihren Höhlen, später auch Hirtenhunde, die Schaf- oder Rinderherden bewachten - und schließlich direkte Wachhunde, die keinerlei Ängste entwickelten, wenn es darum ging, ihr Zuhause zu schützen.

Heute gibt es etwa 400 eingetragene Rassen.

Besondere Arbeitshunde

  • Drogen-, Sprengstoff-, Zollhunde
  • Blindenhunde
  • Therapiehunde
  • Krebs- oder Diabetikerhunde

Nicht nur der ungewöhnlich gute Geruchssinn, sondern vor allem auch seine soziale Anpassungsfähigkeit erlauben uns, die Hunde in den verschiedensten Bereichen einzusetzen. Je nach Art des Trainings erschnüffeln sie so nicht nur Drogen, sondern mittlerweile sogar, ob ein Patient Krebs im Körper hat oder kurz vor einem Zuckerschock steht.