Der Hundefutter-Berater - Tierversuche - Der Hundefutterberater

Tierversuche


Tierversuche - was verbinde ich damit ... - vor meinem inneren Auge sehe ich gefesselte, ängstliche, von "unmenschlichen" Maschinen und - noch schlimmer für mich - von gefühlslosen Menschen unfassbar gequälte Lebewesen, die mit jedem Augenblick ihres Lebens die Hoffnung auf Erlösung, auf Schmerzlosigkeit, auf Freiheit fühlen.

Sehen Sie die vor Schmerzen schreienden oder schon lethargisch dahin vegetierenden "Versuchsanordnungen"? - Es sind Lebewesen wie wir - Schutzbefohlene - und was machen wir?

Ich finde solche Dinge untragbar, mörderisch und höchst grausam - und würde gerne wissen, wie die Laboranten ihre Arbeit sehen ... - doch wird sich je einer von ihnen dazu bekennen? - Haben Sie Haustiere? - Hält Ihre kleine Tochter eventuell ein Meerschweinchen zu Hause? - Wie sehen Sie das? - Fragen, doch nie habe ich Antworten erhalten.


Wussten Sie, dass ...

... allein in Deutschland 2010 über 2,9 Millionen Wirbeltiere für Tierversuche verwendet wurden? - "nur" 6,6 Prozent davon für BAYER. Somit wurden von dem Konzern über 192Tausend Tiere "verbraucht". Ein Jahr später waren es knapp 200Tausend, davon ca. 180Tausend Mäuse, Ratten, Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen, die im Labor getötet wurden.

Allerdings werden diese Tiere grundlos qualvoll getötet, denn warum sonst sterben allein in Deutschland jährlich 58.000 Menschen an den Folgen von Nebenwirkungen ihrer Arzneimittel? - ... und warum sonst werden immer wieder Arzneimittel vom Markt genommen, die laut Tierversuch als sicher deklariert wurden und dann häufig sogar tödliche Nebenwirkungen für Menschen hatten?

Tierversuche für BAYER - Foto der Agentur Reuter

"Die Zeit wird kommen, da die Menschen, wie ich, die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder"  -  (Leonardo da Vinci)

Tierversuche in der Tabakindustrie

Wussten Sie, dass ...

  • ... die Zigarettenindustrie viele Tierversuche, hauptsächlich an Beagle, durchführt, in denen diesen Gasmasken aufgesetzt werden und sie dazu gezwungen werden Zigarettenrauch einzuatmen? - Schauen Sie das Bild an - die Beagle werden in dieser Maschine festgeschnallt und sie atmen Tag für Tag diesen (mit gefährlichen Zusatzstoffen angereicherten) Qualm ein - ... und die Tierversuche sollen noch immer erweitert werden.

Tatsache ist: Tierversuche sind ein Riesengeschäft.

So viele Industriezweige leben davon. Natürlich die Pharma-Industrie, die Institute selber, aber natürlich auch (und das vergißt man häufig) Käfighersteller, Händler und vor allem auch die Züchter der Versuchstiere.

Wie groß die Lobby ist, die FÜR die Tierversuche ist, lässt sich nur erahnen, doch wenn man bedenkt, dass alleine die Pharmaindustrie einen Umsatz von fast vierzig Milliarden Euro hat (mit immer noch steigender Tendenz), wissen Sie, wo recht viel Geld zu holen ist.

Die langatmigen Verfahren zur Anerkennung von neuen Medikamenten, die ohne Tierversuch getestet wurden, tragen ihr übriges dazu bei, die qualvollen Tierversuche nicht enden lassen zu wollen.


Wussten Sie, dass ...

  • weltweit über 100 Millionen Tiere in den Pharma- und Universitäts-Laboratorien im Namen der Forschung und Medizin vergiftet, verätzt, infiziert, operiert, verstümmelt, radioaktiv bestrahlt, gentechnologisch manipuliert und schließlich auch umgebracht werden?
  • nicht nur Tierschützer, sondern immer mehr engagierte Ärzte und Wissenschaftler das Ende der Tierversuche fordern? - In Deutschland am bekanntesten sind die "Ärzte gegen Tierversuche e.V.".
Tierversuche für BAYER - Foto der Agentur Reuter

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.  (Mahatma Gandhi)

Ärzte gegen Tierversuche

Wussten Sie, dass ...

  1. die fünf großen Konzerne der Hundefutter-Hersteller außer der Fabrikation von Hundefutter auch selber Institute und Laboratorien mit Milliardensummen unterhalten, in denen grausame Tierversuche (häufig Hunde und Katzen) unternommen wurde?

  2. IAMS, eine Tochtergesellschaft von Procter & Gamble, das bekannte Hundefutter "Eukanuba" herstellt und gleichzeitig an Hunden qualvolle chirurgische Eingriffe eingenommen wurden, in denen ihnen eine Niere entnommen und die andere extra schwer geschädigt wurde, um die Ausgangslage nierenkranker Hunde nachzustellen und ihre Produkte unter diesen Umständen zu testen. Diese Hunde wurden unter Schmerzen und unvorstellbarer Qualen bis zu 18 Monate am Leben erhalten, bis sie von ihren Leiden erlöst wurden.

  3. Hill's Diet, eine Tochter der Colgate-Palmolive-Gruppe, ebenfalls viele Hunde und Katzen für Tierversuche benutzt hat? - nur ein Beispiel von vielen: Hill's fütterte 42 Welpen zwei Wochen lang mit einer besonders zinkarmen Diät. Die Kleinen entwickelten schreckliche Pusteln, Wunden, offene Haut an den Pfoten und am Maul, danach wurden sie in verschiedene Gruppen aufgeteilt und über drei Wochen mit experimenteller organischer und nicht-organischer Zink-Nahrung gefüttert. Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein Eckzahn heraus gerissen und die Hoden entnommen, um diese Körperteile zu analysieren und zu sehen, wie viel Zink im Körper vorhanden war.

  4. Ralston "Purina" ein Experiment mit Hunden finanzierte, das feststellen sollte, ob eine künstliche Ernährung durch Rohre größere Magen-Darm-Probleme bereiten würde als eine normale. 10 Hunden wurden chirurgisch ein Rohr in den Magen, eines durch den Darm gelegt und über zehn Tage mit menschlicher Nahrung gefüttert, die über das Rohr direkt in den Magen gelang. Danach kamen viele weitere Ernährungsarten. Den Hunden wurden ebenfalls immer Blut- und Urinproben entnommen.

  5. die Firma Mars "Pedigree" viele Tierversuche an Hunden und Katzen durchführt? - Sie werden häufig im englischen Waltham als qualvolle und schmerzvolle Tests aufgezeichnet, zum Beispiel das Einführen von Rohren in Magen und Darm, um bestimmte Durchfall erregende Diäten zu untersuchen, Katzen wurden in winzigen Plastikbehälter isoliert - alle erstickten nach spätestens sechs Stunden. Andere Katzen mussten diverse Taurin-Experimente über sich ergehen lassen und waren über fast ein ganzes Jahr in kleinen Käfigen eingesperrt. Viele Katzen wurden blind, andere hatten "nur" unheilbare Augenschäden.

  6. die Alpo-Gesellschaft, Tochter der Nestlé-Gruppe, Katzen zunächst dick werden ließ, um sie dann über sieben Wochen lang hungern zu lassen bzw. ihnen nur nicht-essbare Nahrung hinstellte. Die Katzen lehnten das Futter (was keines war) ab und verloren ein Drittel bis zur Hälfte ihres Körpergewichtes, entwickelten schwere Muskelerkrankungen, wurden lethargisch, die Leber wurde krank. Als ihnen nach dieser Zeit endlich wieder normale Nahrung geboten wurde, konnte kaum eine noch fressen und mussten wieder mit einer Sonde ernährt werden.

Ich weiß nicht, WER in solchen Laboratorien arbeitet. Ich kenne leider keinen persönlich. Ich würde gerne die Gefühle dieses Menschen kennen. Fühlt er überhaupt etwas? - oder lässt er in diesen qualvollen Tierversuchen seine Gefühle aus? - Ist es besser, dass wir solche Menschen in einem Labor arbeiten lassen, anstatt sie offen auf der Straße herum laufen zu lassen und eventuell Menschen zu gefährden? - ............

Hier meine Bitte an die Laboranten: Ich möchte Sie verstehen, nicht einfach unbekannterweise verurteilen. Melden Sie sich bei mir (auch anonym) und schreiben Sie mir Ihre Gedanken, Ihre Gefühle dazu. Ich verspreche Ihnen, diese auf Wunsch zu veröffentlichen. Anonym und ohne Hintergedanken.


Ein kleiner Beagle-Welpe - Bildquelle: stockvault-dog109706

Versuchstier des Jahres 2013: Der Hund

Für das Jahr 2013 wurde vom Bundesverband "Menschen für Tierrechte" der Hund - und für ihn stellvertretend der Beagle - zum "Versuchstier des Jahres" ernannt. Nicht nur, dass er noch immer in vielen Verordnungen der EU zum Beispiel für den Test von Pflanzenschutzmitteln vorgeschrieben ist, auch für Giftigkeitstests (häufig als Langzeitstudien mit unerträglichen Qualen der Hunde verbunden) sowie für die Untersuchung von medizinischen Produkten und Geräten werden noch immer Hunde eingesetzt - 2011 fast 2500. Selbst Wissenschaftler bewerten diese Tests als überflüssig, und doch werden sie Jahr für Jahr an den unschuldigen Geschöpfen angewandt, mit meist sehr schmerzhafter Folter.