Der Hundefutter-Berater - Wasser, der besondere Nährstoff – Der Hundefutterberater

Wasser


Wasser - der besondere Nährstoff

Wie jedes Lebewesen benötigt auch unser Hund (neben der Nahrung) vor allen Dingen ausreichend Wasser. Ohne genügend Wasseraufnahme spielt der Organismus schnell verrückt, verschiedene Funktionen werden eingestellt oder kommen "aus dem Takt". Das Blut wird dicker, die Verdauung wird gestört - der Hund wird recht schnell krank.

Mit der Art der Fütterung entscheiden Sie, wieviel zusätzliches Wasser Ihr Hund benötigt. Im Feuchtfutter ist ein Rohwasseranteil von 75% normal, im Trockenfutter maximal 10%. Temperatur- und Aktivitätsunterschiede beeinflussen ebenfalls die zu trinkende Menge. Im Allgemeinen geht man von täglich 35 bis 60 ml pro Kilogramm Körpergewicht aus.


Wussten Sie, dass ...

  • der Hund nicht nur über Urin und Kot, sondern auch durch sein Hecheln und der Hautatmung sowie vor allem über die Schweißabsonderung der Pfoten Wasser abgibt?
  • ein Wasserverlust von über 15 Prozent schon tödliche Folgen für Ihren Hund haben kann?
  • Ihr Hund bei Nierenerkrankungen, Durchfall und Erbrechen, Diabetes, Blutverlust und auch Fieber viel mehr Wasser aufnehmen muss?
  • Ihr Leitungswasser eventuell nicht genügend Trinkwasserqualität aufweisen kann? - Leitungen aus Kupfer, Zink oder Blei führen (nicht nur beim Hund) zu schwerwiegenden Vergiftungen und somit zu Leber- und Nierenschädigungen
  • Sie den Wassernapf hin und wieder mit Essigessenz desinfizieren sollten, damit Krankheitserreger ausgeschaltet und Kalkränder gelöst werden. Danach aber gründlich mit klarem Wasser spülen !!
Danke an sxc.hu - Bild 1247012_92010596

Je wärmer das Wetter, je aktiver Ihr Hund, je höher der Anteil von Trockenfutter - um so mehr Wasser muss er zu sich nehmen! - Ein immer gefüllter (und sauberer) Wassernapf sollte selbstverständlich sein.


Wasser unterwegs

Wer kennt es nicht: Sie gehen mit Ihrem Hund Gassi oder wandern mit ihm stundenlang durch die Wälder - und irgendwann ist die nächstbeste Pfütze, der eventuell komplett verschlammte Graben, der Ententeich sein Ziel - er trinkt mit Hochgenuss ... - und wir rufen "Pfui, Aus, irgendwas ..." und verziehen unsere Schnute, weil wir darüber nachdenken, was für Tiere, Keime und was sonst noch in diesem stinkenden kleinen Tümpel herum schwimmen ...

Ja, es könnte ungesund sein. Bakterien, Algen, aber auch chemische Abwässer, wie zum Beispiel Gülle oder Pflanzenschutzmittel könnten Ihren Hund gefährden. Doch Sie sollten nicht zu übervorsichtig sein. Wie auch Kinder im Dreck spielen sollen, um später vor Allergien geschützt zu sein, so muss auch ein Hund mal im Dreck wühlen oder aus einer Pfütze trinken können.

Wenn Sie dies trotzdem vermeiden wollen, dann gibt es nur eins: Auf längeren Spaziergängen müssen Sie immer sauberes Wasser von Zuhause mitnehmen. Entweder in gekauften Hunde-Sets oder in Flaschen mit Napf für unterwegs.


Wasser - Spiel und Sport

Sie sollten immer daran denken, dass viele Hunde es lieben in Seen, Flüssen oder Teichen zu baden und zu spielen. Zwar sind einige Hunderassen dafür eher zu begeistern als andere, da sie zum Teil von der Wasserjagd her kommen (als Apportierhund zum Beispiel), doch sollten Sie Ihrem Hund immer versuchen das Wasser näher zu bringen - egal von welcher Rasse er ist.
Nicht nur, dass es Ihrem Hund viel Spaß machen wird. Es ist - richtig gemacht - eine tolle Art ihn sportlich auszupowern und Sie können mit den verschiedensten Spielen eine besonders enge Bindung zu ihm aufbauen.


Ganz abgesehen davon: Sie dürfen ruhig auch mal ins Wasser ... - Ihr Hund wird Sie dafür lieben !!


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