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Welpenfutter


Welpenfutter

Zum einen soll das geeignete Welpenfutter genügend energiereich sein, damit die Kleinen in den ersten sechs Monaten ihres Lebens schnell genug wachsen - zum anderen dürfen aber nicht zu viel Nährstoffe im Futter sein, damit die Welpen nicht zu schnell in die Höhe schießen und daher weiche Knochen bekommen.

Dies ist eine recht anspruchsvolle Maßgabe - und wie immer müssen wir uns darauf verlassen, was die Hersteller uns an Zutatenlisten und Analysedaten zur Verfügung stellen. Wir können immer nur hoffen, dass wir den Kleinen das optimale Futter geben.


Die optimale Welpenkost

  • deckt den Energiebedarf des Hundes während er ruhig ist und schläft (als Erhaltungsstoffwechsel)
  • deckt den Zusatzbedarf an Energie bei Leistung (der sogenannte Leistungsstoffwechsel)
  • gibt dem Welpen alle notwendigen Proteine und lebensnotwendigen Aminosäuren, die für ihn wichtig sind
  • enthält ebenfalls die essentiellen Fettsäuren
  • stellt dem Welpen alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe bereit
  • dosiert die Fette, Proteine und Kohlenhydrate im richtigen Verhältnis
Danke an sxc.hu - Bild 476136_41940845

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Der Welpe im neuen Zuhause

Ein nicht zu unterschätzender Punkt beim Welpenfutter ist die Umstellung, wenn er vom Züchter ins neue Zuhause kommt. Gute Züchter geben für die Anfangszeit noch etwas von dem alten Futter mit, doch muss es langsam und ausschleichend abgesetzt, das neue langsam angewöhnt werden.

Wenn Sie das Futter zu schnell ändern, dann kann gerade für Welpen und Junghunde Durchfälle und Erbrechen an der Tagesordnung sein. Der Magen der Kleinen ist einfach noch zu sensibel. Geben Sie dem Kleinen immer nur ein wenig des neuen Futters zu seinem alten und gewohnten Futter hinzu und erhöhen diesen Anteil nach und nach, bis Sie ihm das neue Futter anbieten können. Der Magen gewöhnt sich daran - und Sie vermeiden die lästigen und gesundheitsschädlichen Verdauungsprobleme Ihres Welpen.


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Wieviel Futter benötigt der Welpe?

So ein kleines Würmchen von Hund hat natürlich einen noch recht kleinen Magen. Daher sollten Sie das Futter noch längere Zeit in mehrere kleinere Mahlzeiten aufteilen und Verdauungsstörungen damit aus dem Weg gehen.

Bis zum dritten Lebensmonat geht man von vier Mahlzeiten am Tag aus, dann bis zum sechsten Monat drei Mal am Tag fressen lassen. Ist der Hund zwischen einem halben und einem ganzen Jahr alt, reichen meist schon zwei Mahlzeiten, nur sensible Welpen sollten Sie weiterhin drei Mal füttern.

Am einfachsten ist es, wenn Sie von vornherein feste Zeiten einhalten könnten. Dann wird der Welpe daran gewöhnt - und bettelt nicht zwischendurch. Falls Sie mal unsicher sein sollten, ob Ihr Welpe nicht zu dünn (oder auch schon zu dick) sein könnte, dann fragen Sie doch am besten Ihren Tierarzt. Zum einen lernt er den kleinen Racker schon kennen und kann direkt beurteilen, wie weit oder wie spät er in seiner Entwicklung ist.