Der Hundefutter-Berater - Technologische und Sensorische Zusatzstoffe – Der Hundefutterberater

Zusatzstoffe


Zusatzstoffe im Hundefutter

So werden die Inhaltsstoffe des Futters bezeichnet, die ein Organismus nicht zum Überleben benötigt, sondern die andere Aufgaben beim Futter selbst erfüllen. Entweder um die Haltbarkeit zu erhöhen, den Geschmack, Geruch oder die Verdaulichkeit.

Die genehmigten Zusatzstoffe sind durch EU-Verordnungen festgelegt und werden entweder vom Hersteller zum Hundefutter hinzugefügt oder fallen schon während der Produktion der Rohstoffe an. Leider sind sie häufig Auslöser oder Verstärker von Unverträglichkeiten und Allergien.


Was sind das für Zusatzstoffe im Einzelnen?

1. Technologische Zusatzstoffe

  • Konservierungsmittel (gegen Schimmelpilz-Wachstum)
  • Antioxidantien (verhindern, dass Futter ranzig wird)
  • Geliermittel (verfestigen das Hundefutter)

2. Sensorische Zusatzstoffe

  • Natürliche oder synthetische Farbstoffe (damit Futter optisch aufgewertet wird)
  • Aromen (Geruch und Geschmack wird gepuscht - riecht z.B. oftmals wie leckeres Gulasch für Menschen)

3. Probiotika

  • Bakterien, die positiv auf den Organismus wirken sollen, z.B. Darmflora (Lactobazillen und Bifidobakterien)

4. Präbiotika

  • Die "Nahrung" für ->Probiotika. Kohlenhydrate, die unverdaut zu den Bakterien gelangen und diese ernähren (z.B. Inulin oder Oligosaccharide FOS).
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Warum sollten keine ...

... Geschmacksverstärker oder Lockstoffe im Hundefutter vorhanden sein?

Im Geschmacksverstärker sind größere Mengen Salze und Zucker vorhanden, die Ihrem Hund gesundheitliche Probleme bereiten können (z.B. Zähne, Bauchspeicheldrüse).

Wussten Sie, dass als Salzersatz häufig auch Urin genommen wird? - Gelistet wird es dann meist als tierisches Nebenprodukt.

... chemischen Konservierungsstoffe im Hundefutter vorhanden sein?

Diese Zusatzstoffe heißen unter anderem BHA (E320) und BHT (E321), sogenannte Antioxidantien. In verschiedenen Studien wurden krebsfördernde Nebenwirkungen mit schlimmen Veränderungen an Leber, Niere, Immunsystem und Schilddrüse sowie allergische Reaktionen nachgewiesen.

Wussten Sie, dass diese Stoffe in einigen Ländern verboten sind? - In menschlichen Lebensmitteln dürfen sie meist nicht mehr eingesetzt werden, doch in den tierischen Fetten des Hundefutters werden sie als Antioxidant verwendet.

... künstlichen Farbstoffe im Hundefutter vorhanden sein?

Diese Stoffe gehören fast durchgehend zu den sogenannten "E"-Nummern (siehe hier ...), von denen mehrere verdächtigt werden, Krebserkrankungen oder allergische Reaktionen auszulösen.


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Antioxidantien

Um die Verschlechterung eines Futtermittels zu verhindern oder zumindest abzuschwächen werden dem Futter Stoffe beigegeben, die noch empfindlicher auf Sauerstoff reagieren und an Stelle der zu schützenden Stoffe mit dem Sauerstoff reagieren sollen. Diese Stoffe nennt man „Antioxidantien“. Vitamin C oder E gehören zum Beispiel dazu - und müssen nicht unbedingt schlecht sein.

Wussten Sie, dass Ihre Hautcreme mit der Aufschrift "enthält Vitamin E" genau das bezeichnet? - Vitamin E ist in diesem Falle nicht für Sie als guten Zusatzstoff enthalten, sondern nur dafür da, die empfindlichen Bestandteile der Creme vor Oxidation zu schützen. Nicht mehr und nicht weniger.


Geschmacksverstärker und Aromen

Die offizielle Version der Hersteller nennt als Ziel dieser Stoffe die erhöhte Akzeptanz des Futters ...

Das heißt nichts anderes, als dass der Appetit Ihres Hundes auf das Futter gesteigert werden soll. Die Stoffe verstärken den Hunger bzw. steigern sogar die "Gefräßigkeit" durch künstliche Geschmäcker und Aromen. Glutamat, Leberspray, Fettgeschmack - alles direkt von der Industrie ... - dazu Zucker und Salze ... - selbst Menschen würden am liebsten dieses Hundefutter auf dem eigenen Teller haben. Es riecht ja so lecker !!!! ... wenn wir nicht wüssten, dass so viel Müll drin ist ...

Weitere Informationen über die technologischen oder sensorischen Zusatzstoffe können Sie (hier ...) finden.