Pflanzliche Nebenprodukte


Was sind pflanzliche Nebenprodukte?

Leider ist dieses Kapitel eines der schwärzesten. Hier passiert alles und nichts. Zu fast 100 Prozent werden nur noch minderwertige Materialien genutzt, davon sind Erdnuss-Schalen, Rübenschnitzel und Melasse noch die harmlosesten.

Die großen Lebensmittel- und Hundefutter-Hersteller packen hier alle Abfallprodukte der pflanzenverarbeitenden Industrien hinein. Wenn Sie Pech haben, dann ist 'ne ganze Menge (oft ölverseuchtes) Sägemehl im Hundefutter oder auch in der Menschennahrung zu finden. Stroh, Wurzeln, Grannen, Pressrückstände aus der Ölgewinnung, Abfälle aus der Landwirtschaft ... - alles Dinge, die kein Mensch bzw. kein Hund braucht - werden dann Zellulose genannt ...

Boxer im Feld

Teilweise unter dem Begriff "Andere pflanzliche Inhaltsstoffe" stehende Zutaten

Wenn dies überhaupt angezeigt wird von den Futtermittel-Herstellern, dann wissen Sie jetzt ... - noch immer nichts.

Hier kommen Mais, Maismehl, Reis, Kartoffeln, Hirse, Sojamehl, Weizen und vieles mehr mit rein. Sehr häufig Bestandteile, die beim Hund schlimme Futtermittelallergien auslösen können (wie die pflanzlichen Nebenerzeugnisse auch).

Natürlich wissen wir, dass kein vernünftiges Futter komplett aus tierischen Inhaltsstoffen bestehen kann. Der Gehalt an Proteinen wäre so viel zu hoch. Pflanzliche Produkte sollten allerdings ebenso wenig die Hauptbestandteile des Futters sein. Es ist dann einfach nur minderwertig. Hundefutterhersteller, die etwas auf sich halten und tatsächlich nicht nur aufs Geld verdienen achten (was sehr, sehr selten ist), werden die Zusammensetzung des Futters genauer aufschlüsseln und nicht nur "Getreide" oder (noch schlimmer) "pflanzliche Nebenprodukte" auflisten.


Kriterien für ein gutes Hundefutter:



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